Den Service strukturiert
Informationsarchitektur und Hauptabläufe von Grund auf entwickelt.
Die GWQ konnte einen digitalen Service starten, der Hilfsmittelauswahl, Informationen und Anbietersuche verbindet. Mein Team und ich entwickelten dafür UX und UI mit der GWQ und überarbeiteten die Orientierung anhand ihrer Nutzertests.


Zu Beginn gab es eine grobe Idee für einen digitalen Hilfsmittelservice. Nutzerführung und Oberfläche waren noch nicht ausgearbeitet. Der Service sollte außerdem für Krankenkassen mit unterschiedlichen Inhalten, Anforderungen und Abläufen einsetzbar sein.
Gemeinsam mit meinem Team entwickelte ich die gesamte UX und UI in enger Zusammenarbeit mit der GWQ. Wir sollten die Hilfsmittelauswahl, die benötigten Informationen und die Suche nach passenden Anbietern in einen zusammenhängenden Ablauf bringen.
Wir entwickelten UX und UI mit der GWQ. Ihr Team führte Nutzertests durch und stellte uns die Ergebnisse vor. Wir verbesserten daraufhin Breadcrumbs sowie Anfang und Ende des Wizards. Mit dieser Variante ging der Service live; laufendes Kundenfeedback führte zu kleineren Anpassungen.
Aus der Idee wurde ein veröffentlichter Hilfsmittelservice. Erkenntnisse aus den GWQ-Nutzertests flossen vor dem Start in die Nutzerführung ein; danach wurde der Service anhand von Kundenfeedback weiterentwickelt.
01UX-Konzeption
Die Produktidee brauchte zunächst eine klare Abfolge: Wo steigen Versicherte ein, wie wählen sie ein Hilfsmittel und welche Informationen benötigen sie vor der Anbietersuche?
In Zusammenarbeit mit der GWQ übersetzten wir diese Aufgaben in eine Informationsarchitektur und konkrete Nutzerabläufe. Der MVP-Flow verbindet Auswahl, Kategorien, Informationen und die Suche über die Postleitzahl.
Der Hauptablauf verbindet Hilfsmittelauswahl, Informationen und Anbietersuche. Die Grafik zeigt einen bearbeiteten historischen Arbeitsstand.
02Informationsarchitektur & Wireframes
Die Hilfsmittelauswahl bietet zwei Zugänge: eine direkte Suche und das Stöbern in Kategorien. Von dort führt der Ablauf zu Informationen über das jeweilige Hilfsmittel und zur Suche nach passenden Anbietern.
Wir arbeiteten diese Zusammenhänge in Wireframes aus. Die Übersicht zeigt nicht nur einzelne Seiten, sondern auch Übergänge, Suchergebnisse und offene Zustände. So ließ sich der Service gemeinsam mit der GWQ als zusammenhängendes Produkt besprechen.
Die Arbeitsübersicht verbindet die Seiten des Services und ihre Übergänge. Der ursprüngliche Stand war als Work in Progress gekennzeichnet.
Die Kategorien bündeln Inhalte zum Ablauf, zu Kosten und häufigen Fragen, bevor die Suche nach einem Anbieter anschließt.
Die Postleitzahlsuche verbindet den ausgewählten Bedarf mit einer Ergebnisansicht für Anbieter.
03Nutzertests & Überarbeitung
Das GWQ-Team führte Nutzertests durch und präsentierte uns die Ergebnisse. Diese vom Designteam getrennte Durchführung empfand ich als wertvoll: Wir erhielten eine unabhängige Rückmeldung zu unseren Entwürfen.
Die Ergebnisse zeigten kleinere, aber konkrete Schwierigkeiten bei der Orientierung. Die Breadcrumbs waren nicht deutlich genug erkennbar. Auch Anfang und Ende des geführten Ablaufs mussten klarer werden. Wir griffen diese Punkte auf und überarbeiteten die entsprechenden Details.
Wir verbesserten die Sichtbarkeit der Breadcrumbs, damit die Position innerhalb des Ablaufs deutlicher wird.
Wir überarbeiteten Anfang und Ende des Wizards, um den geführten Ablauf klarer zu vermitteln.
04UI & White Label
Auf dieser Grundlage gestalteten wir die Benutzeroberfläche. Der Einstieg erklärt die Schritte, die Auswahl kombiniert ein Suchfeld mit bebilderten Kategorien, und die Navigation zeigt die Position im Ablauf.
Die Krankenkassen unterschieden sich nicht nur in ihrem Markenauftritt, sondern auch in ihren Inhalten, Anforderungen und Abläufen. Wir mussten diese Unterschiede mit einer gemeinsamen Nutzerführung und Gestaltung zusammenbringen. Das White-Label-Konzept umfasste damit mehr als die Anpassung von Farben und Logos.
Die gezeigten Screens verwenden eine beispielhafte Krankenkassenmarke. Zur Designarbeit gehörten responsive Oberflächen und Gestaltungsrichtlinien als gemeinsame Grundlage.
Ergebnis der Designarbeit
Aus der Produktidee wurde ein veröffentlichter Service. Versicherte können Hilfsmittel über Suche oder Kategorien auswählen und nach passenden Anbietern suchen. Für die GWQ entstand zugleich eine gemeinsame UX- und UI-Grundlage, die unterschiedliche Krankenkassen berücksichtigt. Vor dem Start flossen die GWQ-Nutzertests ein; anschließend wurde der Service anhand von Kundenfeedback weiterentwickelt.
Informationsarchitektur und Hauptabläufe von Grund auf entwickelt.
Auswahl, Informationen und Suche verbunden; Breadcrumbs sowie Einstieg und Abschluss anhand der Testergebnisse überarbeitet.
Responsive UI, White-Label-Konzept und Gestaltungsrichtlinien ausgearbeitet.